
Mit dem Begriff Men in
Black (deutsch: „Männer in schwarz“; abgekürzt auch MiB oder M.I.B.) werden in
US-amerikanischen Verschwörungstheorien Personen bezeichnet, bei denen es sich
um US-Regierungsmitarbeiter oder Außerirdische handeln soll, die Zeugen von UFO-
oder Mothman-Sichtungen besuchen, und diese zur Verschwiegenheit verpflichten.
Dabei handelt es sich um eine moderne Sage. Häufig wird von genau drei Männern
gesprochen.
Es gibt einige Variationen, aber typischer Weise wird ein wahrscheinlich
glaubhafter Zeuge, der über eine UFO Sichtung berichtet, von einem Mann oder
mehreren Männern besucht. Die Person oder Personen sind in schwarzen Anzügen
gekleidet, daher haben die Berichte auch ihren Namen – Men in Black. Die Männer
geben vor Regierungsagenten zu sein oder der Zeuge nimmt das anhand ihres
Auftretens an. Die MIB zeigen oft überzeugend aussehende Behördenabzeichen und
fordern die Zeugen auf ihre Aussage zu widerrufen und alle Fotografien oder
physischen Beweise über eine UFO Sichtung den Beamten zu übergeben. Falls ein
Zeuge sich weigert oder die Befugnis der MIB anzweifelt, wird der Zeuge auf
subtile oder weniger subtile Art bedroht. Drohungen werden als körperliche
Gewalt oder andere Maßnahmen gegen den Zeugen und seiner Familie interpretiert.
Es ist nicht bekannt, ob diese Drohungen in die Tat umgesetzt wurden.
Verweigerer oder inkooperative Leute haben von anschließenden Begegnungen
berichtet, wo sie verfolgt oder zusammen geschlagen wurden. Viele Zeugen neigen
dazu ihren Job zu verlieren oder in irgendeiner Form miskreditiert zu werden.
Häuser wurden angeblich durchsucht oder niedergebrannt, um Beweise zu zerstören
oder die Zeugen zum Schweigen zu bringen.
Berichten zu Folge fahren die MIB oft große alte Automodelle, typischerweise
Cadillacs. Manchmal sollen Sie auch mit schwarzen Helikoptern fliegen.
Zusammentreffen
Maury Island Zwischenfall
Der erste MIB Bericht wurde am 21. Juni 1947 gemacht. An diesem Tag hat der
Seemann Harold Dahl behauptet 6 UFOs nahe "Maury Island" (eine Halbinsel von
Vashon Island in Puget Sound, nahe Tacoma, Washington, USA) gesehen zu haben.
Als sie die UFOs sahen waren Dahl, sein Sohn und zwei andere Männer waren auf
dem Boot. Während des Zwischenfalls machte Dahl mehrere Fotografien der UFOs.
Ein UFO goss etwas das wie heiße Asche aussah auf sein Boot und verletzte dabei
seinen Sohn und tötete seinen Hund, der ebenfalls an Bord war.
Dahl berichtet, das am nächsten Morgen ein Mann bei ihm zu Hause eintraf und ihn
zum Frühstück einlud. Der Mann war sehr groß, muskulös und trug einen schwarzen
Anzug. Der Mann fuhr einen 1947 Buick.
Dahl berichtete, dem vermutlichen Regierungsbeamten, von allen Details des
Zwischenfalls. Daraufhin gab der Mann Dahl eine Warnung oder wie Dahl es
auffasste eine Drohung, das Dahls Familie etwas zu stoßen könnte, wenn er
weiterhin Berichte über seine Sichtung erzählt.
Dahl erklärte später das die UFO Sichtung nur ein Scherz war. Aber er behauptete
auch, dass die Sichtung wahr ist, aber es das Gegenteil behaupten musste, um
seine Familie zu schützen.
Bender und Parker
Alfred K. Bender glaubte die Geschichte von Dahl und druckte sie in seinem
Newsletter ab. Im Jahr 1953 behauptet Bender von drei Männern in Schwarz besucht
worden zu sein und ermahnten ihn seine UFO Forschungen zu stoppen. Benders
Aussage wurde in dem Buch von Gray Barker "They Knew Too Much About Flying
Saucers" abgedruckt.
Ebenfalls berichtet Historiker Mike Dash, dass einer der ersten MIB
Zusammentreffen im Jahr 1953 war. Als der Direktor Albert K. Bender des
"International Flying Saucer Bureau", eine der ersten und größten UFO
Organisationen, von drei dunkel gekleideten Männer besucht wurde. Sie drohten
Bender mit Gefängnis, falls er irgendjemand von UFOs erzählt. Bender war so
erschrocken, dass er die Organisation schloss und seine Nachforschungen in Bezug
auf UFOs sofort einstellte.
Benders Beharren, das er zum Schweigen gezwungen wurde, wurde zum Teil des
allgemeinen UFO Wissens und Geschichten. Die Geschichte wurde weit verbreitet
durch Benders Freund, dem Schreiber Gray Barker.
Clark schreibt außerdem, das seit Mitte der 1950er Jahren die Legende der "Men
in Black" ein fester Bestandteil der Vorstellung vieler UFO Anhänger geworden
ist. Aussagen über MIB werden seit dem berichtet und hören bis zum heutigen Tag
nicht auf.
Offizielle Regierungsbehörde ?
James Bamford berichtet in seinem Buch „NSA – Die Anatomie des mächtigsten
Geheimdienstes der Welt“ kurz über die „Men in Black“. Angeblich soll die
National Security Agency (NSA) ein Sonderkommando besitzen, das das
Hauptquartier der NSA in Fort Meade, Maryland, USA bewacht. Dieses
Sonderkommando sollen die MIB sein.
Mögliche Erklärungen
"Men in Black" Berichte weisen sehr oft "High Strangeness" oder den "Oz Factor"
(geprägter Ausdruck durch Ufologe Jenny Randles) auf. Beide Ausdrücke werden
benutzt um eine merkwürdiges Empfinden von Anderssein oder eine traumartige
Verfremdung zu beschreiben, die UFO Berichte begleitet. Einige Berichte führen
zu der Spekulation, dass die MIB Zeugenaussagen nicht Teil der objektiven
Realität sind, sondern eher ein veränderter Bewusstseinszustand wie imaginäre
Persönlichkeiten, Nachtlähmung oder hypnotische Zustände.
Es wird vermutet, das einige "Men in Black" Berichte aufgrund von FBI und "Secret
Serrvice" Personal entstanden ist, die UFO Zeugen eingeschüchtert haben.
Die Existenz des Phänomens ist höchst fraglich. Der Inhalt der
Verschwörungstheorie will der Bevölkerung einen bestimmten Glauben vermitteln.
Die Eigenart, Verhalten und Kleidung der MIB soll darauf schließen, das diese
Personen Aliens oder Alien-Mensch Hybriden sind. Ihre Aufgabe ist es jeden
physischen Beweis zu vernichten, der die Verwicklung der Aliens auf den Planeten
Erde beweist.
Andere glauben, das die MIB Regierungsagenten sind, die sich mit Absicht so
kleiden und merkwürdig benehmen, um UFO Augenzeugen in Misskredit zu bringen,
falls Sie über das Zusammentreffen berichten.